Círculo Flamenco de Viena
Círculo Flamenco de Viena
DATUM: 17.03.2026
Illustrierte Konferenz: DIE FRAU IM CANTE FLAMENCO
Von Faustino Núñez und Mónica Clavijo
Vortrag unter der Leitung des Musikologen und Flamencologen Faustino Núñez.
Die Rolle der Frau im Flamenco wurde – mit Ausnahme des Tanzes – lange Zeit in den Hintergrund gedrängt. Besonders im Cante war die Zahl der professionellen und/oder anerkannten Cantaoras im Laufe der Geschichte stets sehr gering.
Unter diesen Referenzen der Geschichte des weiblichen Flamenco-Gesangs werden in der Konferenz besonders hervorgehoben und musikalisch illustriert die folgenden Cantes:
Seguiriyas der Niña de los Peines – Cambio von María Borrico
Soleares von La Andonda, La Serneta, La Jilica de Marchena
und La Roesna de Alcalá
Petenera von Pastora Pavón
Malagueña von La Trini
Tientos der Niña de los Peines
Tangos von La Repompa
Cantiñas von La Mejorana
Bulerías von Antonia Pozo, La Perla und der Niña de los Peines
Musikologe, Diplom- und Masterabschluss in Musikwissenschaft an der Universität Wien. Er hielt weltweit Kurse und Seminare.
Cellist und Gitarrist, musikalischer Leiter der Antonio-Gades-Kompanie sowie Präsident ihrer Stiftung.
In den 1990er-Jahren war er Direktor des Labels Deutsche Grammophon.
Autor zahlreicher didaktischer und wissenschaftlicher Bücher über Flamenco, spanische Musik und klassische Musik. Er ist Gründer der Website www.flamencopolis.com
Tonträgerproduzent und Professor am Aula de Flamencología der Universität Cádiz sowie am Masterstudiengang der Escola Superior de Música de Catalunya.
Bis September 2017 war er Professor für Flamenco am Conservatorio Superior de Música de Córdoba.
Die aus San José del Valle stammende und in Jerez de la Frontera geborene Cantaora kam durch ihren Vater, den Flamenco-Sänger Chiriva del Valle, früh mit dem Flamenco in Berührung.
Sie leitet den Círculo Flamenco de Viena, eine kulturelle Initiative mit didaktischem Anspruch, die das Interesse an qualitativ hochwertigem Flamenco fördern möchte.
Sie absolvierte eine Ausbildung für Flamenco an der weltweit renommierten Fundación Cristina Heeren und bildete sich bei bedeutenden Mentoren weiter:
Ezequiel Benítez (Grammy-Latino-nominiert 2020), Jerez
María José Pérez (Gewinnerin der Lámpara Minera 2015 beim Festival del Cante de las Minas), Almería
Manuel Romero (Preisträger der Antonio-Mairena-Preise, Membrillo de Oro und Calixto Sánchez), Sevilla
Esperanza Fernández, Sevilla
Auf der Bühne wurde Mónica Clavijo von renommierten Gitarrenmeistern wie Paco Cortés, El Carbonero de Jerez, Pedro Barragán und Antonia Jiménez begleitet, ebenso wie von aufstrebenden Talenten wie Alba Espert.
Ihr Gesang zeichnet sich durch ihre „laína“-Stimme sowie durch ihre Leidenschaft für die Wiederbelebung kaum noch gesungener Flamenco-Stile aus.
Neben ihren Soloprojekten arbeitet sie mit Flamenco-Tanzkompanien und -Produktionen in Österreich, Italien, Tschechien, Polen, Estland und Ungarn zusammen und trat auf bedeutenden Bühnen auf, darunter die Philharmonie Krakau, das Theater Odeon Wien, der Tempel der Diana in Mérida sowie der Flamenco-Tempel Peña Torres Macarena in Sevilla.
Veranstaltet von Instituto Cervantes de Viena mit der Unterstützung von Círculo Flamenco de Viena.
Das Konzert findet im Instituto Cervantes de Viena statt.
Schwarzenbergpl. 2, 1010 Wien
Beginn: 19:00 Uhr
Eintritt: 10 Euro
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Ich freue mich, Sie zu diesem Kulturprojekt zu Ehren des Flamencos begrüßen zu dürfen.
Flamenco ist nicht nur meine eigene Kultur, sondern auch immaterielles Kulturerbe der Menschheit, Ergebnis kultureller Vermischung und international geliebt und gelernt.
Ich setzte alles in meiner Hand dafür, den verdienten Platz und die Wertschätzung für den Flamenco in der Stadt der Musik, Wien, zu schaffen.
Ich freue mich darauf, Sie Teil davon sein zu lassen und gemeinsam diese geniale Kunst (kennen) zu lernen und zu genießen. Hiermit wird ein Traum von mir wahr.
Ihre, Mónica Clavijo
Gründerin Círculo Flamenco de Viena